»Dieses Buch ist keine Kritik an Arbeit. Es ist eine Kritik an der Tyrannei, zu der sie sich über unser Leben aufgeschwungen hat.“    

 

 

 

 


Pro Woche fünf Stunden weniger arbeiten? Eine Auszeit vom Job nehmen? Mehr Zeit für die Kinder? In Umfragen sind das die Glücksfantasien des deutschen Vollzeitbeschäftigten. Doch die Realität sieht anders aus: immer mehr Überstunden, immer mehr Druck, immer weniger Zeit für sich und die Liebsten. Warum hat es die Arbeit so leicht, sich in unserem Leben so unverschämt breitzumachen? Warum lassen wir es zu, dass unser eigener Plan vom Glück an die Wand gedrückt wird? Warum sitzen wir der Wahnvorstellung auf, dass es Erfüllung und Anerkennung nur über Arbeit gibt?

Auf kluge und unterhaltsame Art hinterfragt Ulrich Renz die Verführungsstrategien der Arbeit. Und entlarvt dabei ein absurdes Gesellschaftssystem, das angeblich für Glück und Wohlstand sorgt, in dem sich die Menschen in Wirklichkeit aber abrackern, als ob sie am Verhungern wären. Ein System, das schon Kinder der Leistungsdressur unterwirft, und in dem die Emanzipation der Frau darin bestehen soll, dass sie sich genauso zur Arbeits-Sklavin macht wie der Mann.

Die Tyrannei der Arbeit ist eine leidenschaftlichen und schonungslose Gesellschaftskritik – aber auch ein Anstoß, das eigene Leben zu überdenken. Ulrich Renz macht Mut, und Lust zu einem Rendezvous mit den eigenen Träumen.